Montag, 8. Oktober 2012

Notiz: Küngs Kosmos

H. Küng hat dieser Tage wiedermal ein Interview gegeben. Es ist in seiner Gänze ein einziger Egotrip und ein Konglomerat an Halbwahrheiten, Lügen und leerem Geschwafel. Nichts Neues also. Ich vermute eh, dass H. Küng schon vor Jahren gestorben ist und man immer nur alle paar Monate alte Interviews zerschnibbelt und neu zusammenwürfelt... Aber ich schweife ab.

Weil es ein so substanzloses Recyclingprodukt ist, sei nur, pars pro toto, ein Fitzelchen als Exempel herausgegriffen: Küng vs. Realität.


»... dass er keine solchen Bücher geschrieben hat und deswegen meint, als Papst müsse er jetzt noch Bücher schreiben. Das ist also das Schlimmste, was man machen kann, nun die Kirchenregierung zu vernachlässigen, um Bücher zu schreiben. Dafür hätte er Professor bleiben sollen.«

In Wirklichkeit ist der Papst in seinem Amt so arbeitsam wie wohl kein anderer 85-Jähriger auf dem Planeten. Und zusätzlich dazu opfert dieser Mann jede Minute seiner spärlichen Freizeit um das zu tun, was ein Papst tun muss: Er verkündigt Christus. Er schreibt Bücher die ein (überkonfessionelles!) Millionenpublikum erreichen und in ihren Bann ziehen. Achja: Wenn es nach Ratzinger gegangen wäre, wäre er Professor geblieben. Seine Demut ist es, die ihn wider Willen dorthin gebracht hat.

Sehr geehrter Herr von und zu Küng, Sie sind ein ganz gemeiner, hasserfüllter Dummschwätzer.

Kommentare:

  1. ...und er klingt "ein wenig" selbstherrlich und selbstverliebt...

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  2. vor allem klingt er wie ein verbitterter, neidischer Gescheiterter. Die katholischen Gläubigen sind ihm nicht in Scharen hinterher gerannt, als er ihnen schalmeienblasend das Weltethos als neue Gottheit anpries. Sowas verbittert-vor allem, wenn man dann noch sehen muß, wie z.B. im Libanon Christen und auch Muslime dem altemn, bescheidenen Mann in Weiß die Ehre erwiesen .
    Aber das Wort Bescheidenheit kennt der Alttheologe nicht.

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